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Christoph - Graupner - Schule

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Die Werkstufen im Schnee
Das Winter-Landheim der Klassen W1, W2, W3 und W4
am Spitzingsee in Bayern
07. -12. März 2010
Gruppenfoto im Schnee

Am Morgen des 07.03.2010 machten sich 18 Schülerinnen und Schüler mit Betreuern und mit drei Kleinbussen und einem Pkw, die uns großzügig von Förderern der Schule (Firma „Qesar“, Familie Krapp, Familie Müller, Stadt Darmstadt) gemietet wurden, auf den Weg in den Schnee. Nach einer ruhigen und raschen Hinfahrt bezogen wir unsere Zimmer und erkundeten zunächst das Haus Bergsee und die nahe Umgebung. Es lag eine Menge Schnee und es war eiskalt, richtig Winter. Nach einem leckeren Abendessen, dem Auspacken der Koffer und dem Kennenlernen der anderen Gruppen im Haus waren alle ziemlich müde und gegen 22 Uhr kehrte Ruhe im Haus ein.

Verschneite Winterlandschaft, Berge und Tannen

Am nächsten Morgen schien die Sonne, es sollte ein herrlicher Tag werden. Die Schifahrer kümmerten sich um ihre Ausrüstung und verließen nach dem Früh­stück das Haus zu einer ersten Übungseinheit. Der Schihang liegt direkt neben dem Haus. Alle Schüler, auch die Nicht-Schifahrer gingen mit und verbrachten den Vormittag am Hang.

Gruppenfoto im Schnee, noch ohne Schi Beim Schi anziehen auf einer Bank Gruppenfoto im Schnee, jetzt mit Schi

Nach dem Anziehen der Schi und den ersten Schritten auf den ungewohnten Brettern zeigte sich, dass der eine oder die andere schon einige Vorerfahrungen hatte. Andere wiederum hatten noch großen Respekt vor der neuen Sportart. Am Ende des Tages hatte es jeder geschafft, mit BigFoot oder SnowBlade den Hang ein Stück hinauf zu laufen und auch wieder hinunter zu fahren. An der Technik, das war allen klar, musste noch gearbeitet werden. Nur Patrick, der schon einmal auf einer Schifreizeit dabei war, fuhr bereits Lift und konnte mit richtigen Schiern zeigen, was er konnte.

Am Nachmittag ging eine Gruppe den weiten Weg zum Ort auf der anderen Seeseite spazieren. Eine andere Gruppe machte Kunst im Schnee und wanderte zu einer Hütte in der Nähe der Schipiste. Auch sie hatten einen riesigen Spaß.

Jemand liegt im Schnee

Am Abend waren alle seeeeeehr erschöpft.

Nach dem Abendessen wurde noch ein wenig geschwätzt. Manch einer machte noch ein Spiel am Kicker oder im Aufenthaltsraum, bevor alle zu Bett gingen.

Die Nicht-Schifahrer machten am Dienstag einen Ausflug mit der Seilbahn. Sie fuhren an den höchsten Punkt des Schigebietes, genossen bei herrlichem Wetter einen traumhaften Ausblick und ließen sich Kakao und Kuchen schmecken.

Ein Großer und ein Kleiner auf Schi, der Große zieht den Kleinen mit einem Seil

Die Sportler übten weiter am Hang. Die ersten Versuche im Lift- und Schussfahren wurden gestartet und manch einer stellte fest, dass bei wachsender Geschwindigkeit das Sturzrisiko steigt. Aber der Spaß überwog, alle waren stolz auf ihre Leistung. Josephine feierte ihren 18. Geburtstag. Am Abend gab es zur Erholung einen Filmabend für alle. Komisch nur, dass viele Teilnehmer zu müde waren und lieber früh zu Bett wollten. Sport in den Bergen scheint anstrengend zu sein.

Jemand beim Schilaufen Einer sitzt auf einem Schlitten und ein Anderer zieht ihn den Berg hoch

Am Mittwochvormittag wurde wieder Schifahren geübt. Es war erstaunlich, wie schnell hier Fortschritte gemacht wurden. Das Kurvenfahren ging jetzt schon viel leichter und auch das Lifteln war kaum noch ein Problem. Die „Fußgänger“ fuhren in der Nähe Schlitten und schauten ab und zu bei den Schifahrern vorbei. Am Nachmittag machten wir alle gemeinsam einen Ausflug nach München. Die Bavaria Filmstudios waren unser Ziel, ein Förderer der Schule hatte uns den Eintritt und die Kosten für eine Führung spendiert. Vielen Dank dafür! Es gab massenhaft Highlights! Wir drehten z.B. einen Film in den Kulissen von „Traumschiff Surprise“, besuchten Fuchur, den Glücksdrachen und durchquerten den Originaldrehort von „Das Boot“. Auch bei Wickie, den wilden Kerlen und Asterix schauten wir vorbei. Es war herrlich.

Drei Kinder sitzen auf dem Glücksdrache Fuchur Figur, Leon aus dem Film Die wilden Kerle 5

Leider bekamen wir keine Schauspieler zu Gesicht, wir hätten uns gerne ein paar Autogramme geholt.

Den Abschluss des Ausfluges bildete ein Abendessen im feinen italienischen Restaurant „Nero“ in München. Jeder genoss eine riesige Pizza. Wir kehrten erst sehr spät in unser Haus zurück.

Am Donnerstag sah es zunächst so aus, als wolle es regnen. Dicke Wolken hingen am Himmel. Aber man meinte es gut mit uns. Der Himmel riss auf und der letzte Tag im Schnee sollte noch einmal toll werden.

Zwei beim Schilaufen Am Lift

Alle Schifahrer schafften die Fahrt mit dem Lift. Jeder konnte den Hang in Kurven hinunter fahren und niemand hatte Angst vor der Geschwindigkeit. Auch die Betreuer hatten ihren Spaß, manch einer probierte nach vielen Jahren einmal wieder das Schifahren. Die Fußgänger machten noch einmal eine Schneewanderung mit Schlitten und schauten später den Schiläufern zu. Manch einer hätte es sicher auch gerne mal ausprobiert.

Zwei auf Schiern, durch ein Band verbunden, im Hintergrund der Lift

Zum Abschluss fuhr die gesamte Gruppe mit dem Sessellift auf die Bergstation zu einem letzten Ausblick auf die tief verschneite bayerische Bergwelt. Und Ronja hatte ihr besonderes Highlight. Sie bewältigte mit Frau Meinhardt, Patrick und Herrn Plößer gemeinsam die Abfahrt mit Schiern ins Tal.

Gruppenfoto, drei Leute vor verschneiten Tannen

Danach hieß es: „Kommando Koffer packen“, schließlich sollte es am nächsten Morgen wieder Richtung Darmstadt gehen. Was wäre allerdings ein Schullandheim ohne Abschluss-Disco? Einfach nicht vorstellbar. Nach dem wie immer leckeren Abendessen wurde getanzt bis in die späten Abendstunden; auch einige Schülerinnen und Schüler der anderen Schulgruppen im Haus machten begeistert mit.

Gruppenfoto, drei junge Frauen

Und dann kam die letzte Nacht im Winter-Schullandheim 2010. Alle waren müde und zufrieden. Die Nacht war ruhig, vielleicht hat jeder noch mal vom Schifahren, von Wanderungen, Schneemännern oder von den Filmstudios geträumt.

Jemand sitzt vor seinem Schlitten im Schnee

Am Freitag wurden die Koffer in die Autos geladen, zum Abschied lunzte noch mal die Sonne durch die Wolken und dann fuhren wir zurück nach Darmstadt.

Es hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht, gemeinsam eine Woche im Schnee zu verbringen. Und wer weiß, vielleicht kommen wir eines Tage einmal wieder ins Haus Bergsee am Spitzingsee in Bayern.

Haus Bergsee
 
 
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