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Christoph - Graupner - Schule

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Niki - eine Kunstbank entsteht

Schülerinnen und Schüler der
Christoph-Graupner-Schule bauen eine Schulhofbank unter Anleitung der Darmstädter Künstlerin Doris Zorn

Juni 2002

Modell der Bank

Eine Betonbank soll entstehen und noch weiß keiner so richtig, wie das eigentlich vor sich gehen soll. Frau Zorn beruhigt uns und ist ganz sicher, dass wir das alles gemeinsam hinkriegen.

Nachdem geklärt ist, wo die Bank stehen soll, zeigt uns Frau Zorn ein Buch mit Kunstwerken der Künstlerin Niki de St. Phalle. Angeregt durch ihre Formen sind sich alle schnell einig - die Bank soll rund und bunt sein.
Aber sie soll auch einen Schwanz haben und einen Kopf und vielleicht auch noch ein bisschen höher an der einen Seite und niedriger an der anderen sein. Sie soll etwas von einer Schlange haben oder vielleicht von einem Drachen.

Da einige Modelle schon zerbrochen sind ist es sehr einfach ein paar Teile zusammen zu fügen und schließlich steht ein Modell auf dem Tisch, für das viel Phantasie nötig ist, aber mit dem alle einverstanden sind.

Dann geht es los. Die ersten Steine werden zu einer Grundform zusammengestellt …

Form aus Steinen auf dem Rasen

...und echte harte Arbeit folgt. Das Anrühren von Beton!

Beim Beton- anrühren Sand aus der Schubkarre in einen Bottich schaufeln

Dann beginnt die Arbeit des Mauerns. Nachdem Frau Zorn gezeigt hat, wie es funktioniert und wir alle das Mauern ausprobiert haben, geht es uns recht fix von der Hand.

Beim Mauern

Eimerweise schleppen wir den schweren Beton etwa sechs Meter bis zur Bank und verarbeiten ihn zwischen den Steinen.

Beim Mauern

Zum Schluss des ersten Vormittags haben wir ein Ergebnis erzielt, auf das alle sehr stolz sind.

Tagesergebnis wird besichtigt

Am nächsten Tag geht es weiter.

Um dem Kopf die Form zu geben, wird Styropor zerkleinert und als Füllmaterial unter den Draht gestopft. Dadurch bleibt der Draht in seiner Form, wenn der Beton aufgetragen wird und wir müssen weniger davon verarbeiten

Drahtform mit Styroporstücken darunter

An einer anderen Stelle der Bank wird die Lehne hochgezogen. Diese muss von hinten abgesichert werden und wir mauern eine massive Stütze aus Pflastersteinen.

Rüchansicht der abgestützten Lehne

Nachdem wir auch an diesem Tag unzählige Eimer mit Beton geschleppt und verarbeitet haben, ist immerhin schon deutlich eine Figur erkennbar.

Kopf und Schwanz sind schon zu erkennen Am dritten Tag scheint wieder die Sonne und die Arbeit geht weiter.

Während die einen mit Hilfe von Frau Zorn dem Kopf allmählich ein Gesicht geben,

Gesicht ist schon zu erkennen

beschäftigen sich andere mit der Ausgestaltung der Rückenlehne und der Sitzfläche

Arbeit an Lehne und Sitzfläche

und dem Schwanz.

Arbeit am Schwanz

Am Ende des Tages ist die Form der Bank eindeutig zu erkennen. Wir können es kaum glauben und sind mächtig stolz.

Gesamtansicht der Bank Gruppenfoto

Wegen Regen mussten wir ein paar Tage mit der Arbeit aussetzen, was für das Austrocknen der Bank nicht schlecht war.

Während an manchen Stellen der Bank noch weiter betoniert werden muss, wird an Kopf und Schwanz aber schon mit dem Bemalen begonnen.
Es werden schwarze Linien mit Acrylfarbe aufgemalt

Linien vormalen

Damit die farbliche Gestaltung abwechslungsreich wird, betupft Frau Zorn die einzelnen Flächen mit Farbe.

Mit Farbe betupfen

In den darauf folgenden Tagen beschäftigen wir uns in Kleingruppen mit dem Bemalen der Bank.

Alle machen mit...

Beim Bemalen

und erhalten, wenn nötig, Hilfe...

Beim Bemalen

...oder achten darauf, daß die Flächen zwischendurch, zum besseren Auftragen der Farben, mit Wasser bespritzt werden.

Beton wird mit Wasser bespritzt

So gelingt es uns in einigen Tagen unser großes Projekt fertig zu stellen.

Fertige Bank Nahaufnahme
 

 
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