Sie befinden sich hier:Schi-AG. Springe zu: Hauptnavigation, Bereichsnavigation, Direkt zum Inhalt, Startseite

Christoph - Graupner - Schule

Sie befinden sich hier: Startseite > Schule > Projekte und AG′s > Schi-AG

Die Schi- AG

Seit dem Jahr 2000 hat die Christoph-Graupner-Schule eine Schi-AG. Die Idee wurde geboren aus dem Wunsch, unseren Schülern die winterliche Welt, den Schnee und die Berge ein wenig näherzubringen und diese Erfahrungen positiv zu besetzen. Wir wollten unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geben, den Schnee direkt zu erfahren, diesen als ein Medium für Freizeitaktivitäten erlebbar zu machen. Auch den Eltern unserer Schülerinnen und Schülern wollten wir Ängste vor möglichen Gefahren des Schisportes für ihre Kinder nehmen.

Wir begannen im Herbst 2000 mit einer Gruppe von 10 Schülerinnen und Schülern und 6 Betreuerinnen und Betreuern. 4 Schüler saßen im Rollstuhl, keiner hatte Erfahrung mit Schiern. 2 Betreuer machten eine Schi-Fortbildung beim deutschen Rollstuhl-Sportverband. So vorbereitet und durch 3 Monate Schigymnastik gestählt, startete die erste Freizeit in den Schnee. Wir machten Langlauf, sammelten erste Erfahrungen auf Big Foots und der eine oder andere schaffte es sogar, einen Hang hinunter zu fahren. Die Rollstuhlfahrer fuhren auf speziellen Langlaufschlitten mit Hilfspersonen. Alle waren sich einig - das muss weiter durchgeführt werden.

Im zweiten Jahr konzentrierten wir uns auf das alpine Schifahren mit Big Foots. Nach einer mehrmonatigen Vorbereitungsphase in der Halle fuhren wieder 10 Schülerinnen und Schülern mit Betreuern in den Schnee. Es wurde ein voller Erfolg. Alle Schülerinnen und Schüler erlernten innerhalb einer Woche die Grundzüge des alpinen Schifahrens und waren mit großer Begeisterung bei der Sache. Unser Konzept, Bewegungsfreude im Schnee zu vermitteln, war voll aufgegangen.

Für die Zukunft hoffen wir, dass es uns gelingen wird, all unseren Schülerinnen und Schülern mindestens einmal in ihrer Schulzeit die Möglichkeit bieten zu können, die vielfältigen Bewegungs-, Sport- und Erlebnismöglichkeiten der winterlichen Bergwelt zu erleben. Wir brauchen dazu eine behindertengerechte Unterkunft in den Bergen, aktive Schülerinnen und Schüler, Eltern und die Unterstützung durch den Förderverein der Schule, der uns schon jetzt großzügig mit Material und Schiern versorgt hat.

Armin Plößer


 
 
 Zurück zu den Projekten Seitenanfang