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Christoph - Graupner - Schule

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Ein Totem für die CGS
Ein Projekt der Klasse BO1

Im März 2014 begann die Klasse BO1 der Christoph-Graupner-Schule mit den Vorarbeiten für das Projekt "Ein Totem für die CGS".

Gemeinsam mit dem Bildhauer Emanuel Barata wurde zunächst geklärt, was denn ein Totem überhaupt ist. Es wurden Bilder im Internet gesucht, Fotos in Büchern angeschaut, Fragen gestellt und eigene Ideen entwickelt. Zum Schluss stellten wir fest, dass ein Totem so etwas wie ein Schutzengel oder ein Talisman ist. Die Indianer glaubten, dass ein Totem sie beschützt. Auch wir hatten fast alle eine Art Talisman dabei. Hier kann man eine Auswahl davon sehen.

Danach wurden ein paar Arbeitsblätter ausgeteilt, auf denen wir indianische Totems ausmalen konnten. Das hat Spaß gemacht. Es war lustig zu sehen, wie viele verschiedene Totems es gibt. Wir haben auch moderne Totempfähle gesehen, die hatten Computerteile und Handys als Figuren darauf.

Als nächstes machten wir uns daran, eigene Bilder zu entwerfen. Die Frage war: "Was ist mir so wichtig, dass ich es gerne auf einem Totem haben möchte?" Wir malten Bilder von Tieren, Figuren, Autos, Pflanzen, sogar eine Weltkarte war dabei. Das hat so viel Spaß gemacht, dass wir sogar zuhause noch weiter gemalt haben.

Eine Woche später wurde es spannend. Wir gingen in unseren Töpferraum und bekamen jeder einen großen Klumpen Ton. Aus dem sollten wir Würfel kneten und in die Würfel Bilder ritzen. Wer wollte, durfte auch auf die Würfelseiten Reliefs oder Symbole modellieren. Die Ergebnisse waren beeindruckend.

Das sah irgendwie schon ziemlich gut aus. Aber unser Totempfahl sollte viel größer werden. Wir wollen ihn im Schulhof aufstellen. Also haben wir YTONG-Steine besorgt. Die sind ziemlich groß. Sie sind aber auch gar nicht so schwer, wie man denkt. Und man kann sie mit allen möglichen Werkzeugen bearbeiten. Das haben wir beim nächsten Arbeitstag gleich mal geübt. Ein paar Bruchstücke wurden mit Messern, Schrauben, Nägeln, Löffeln, Holzstäben, Feilen, Sägen, Hammer und Meißel bearbeitet. Jeder durfte mal probieren. Natürlich ging das nur mit Schutzmaske, wegen des Staubs. Es entstanden Herzen, Gesichter, Tiermotive und Pflanzenbilder, es war eine tolle Arbeitsstunde.

Nach dieser Arbeit war der ganze Raum total eingestaubt. Da musste erst einmal gründlich sauber gemacht werden.Zum Glück konnten wir den großen Staubsauger aus der Holzwerkstatt benutzen, damit war das ratzfatz erledigt.

Und dann ging die Arbeit mit den Steinen erst richtig los. Die Blöcke, die wir von YTONG bekommen hatten, waren viel zu groß. Nach einiger Überlegung beschlossen wir, dass wir sie zu Würfeln von ungefähr 30 Zentimetern Höhe sägen müssen. Dann wird unser Totem ungefähr 2,50 Meter hoch werden.

Gesagt, getan. Am nächsten Tag schien die Sonne und wir konnten im Schulhof sägen. Das war ziemlich anstrengend, hat aber sehr gut geklappt, wie man auf den Fotos erkennen kann. Julia hat gezeigt, dass sie ein echtes Talent an der Säge ist.

Zur weiteren Bearbeitung haben wir die Blöcke wieder in die Schule getragen. Herr Barata hat die Löcher für den Stab gebohrt, auf den die Steine am Ende aufgesteckt werden sollen. Das war sehr spannend und staubig.

Am nächsten Tag haben wir die Motive auf Papier gemalt und mit "Zauberpapier" auf unsere Steine übertragen.

Danach haben wir angefangen, mit Raspeln, Hämmern, Meißeln, Messern, Nägeln und anderen Werkzeugen unsere Totem-Bilder in die Steine zu ritzen und zu schlagen. Jeder hatte vier Seiten seines Steins zur Verfügung. Auch das war wieder sehr staubig und mit unseren Masken sahen wir lustig aus. Bei Arbeiten, bei denen Steinteile herumfliegen können, setzten wir wieder Schutzbrillen auf. Jeder hat superkonzentriert gearbeitet und es hat lange gedauert, bis die ersten Motive fertig waren. Was dabei herauskam, war einfach toll! Nachdem alle vier Seiten von jedem Stein bearbeitet waren, hat Frau Schunk sie mit uns mit "Tiefengrund" bepinselt. Danach staubte es nicht mehr.

Jetzt kam der nächste Schritt. Unsere Steine wurden bemalt. Dabei mussten wir sehr vorsichtig sein, auf Stein kann man nicht radieren und die Farbe zieht sofort ein. Zum Glück schien wieder die Sonne und wir konnten im Freien arbeiten.

Ein paar Tage später war die Arbeit (fast) fertig. Alle Steine waren bemalt. Auch der Stein von Herrn Barata war jetzt fertig. Er zeigt einen Teil unseres Schullogos. Ein paar Kleinigkeiten wurden noch ausgebessert und dann konnte die Werkstatt wieder aufgeräumt werden. Und dann lagen sie vor uns, unsere selbst bearbeiteten Steine. Das war ein toller Moment. Aber noch toller war es, als wir die Steine aufeinander getürmt haben. Die Reihenfolge haben wir ausgelost und der Stein von Herrn Barata kam nach oben.

Am Mittwoch, dem 23.07.2014 wollen wir das Totem im Schulhof aufstellen und feierlich enthüllen. Das wird sicher noch einmal ziemlich aufregend.

Die feierliche Enthüllung

Am 23.7. war es soweit. Die Gäste waren eingeladen, alle Vorbereitungen getroffen, es konnte losgehen. Als Erstes haben wir den langen Stahlstab aufgestellt. Auf ihn wurden die Totem-Steine aufgesteckt. Ganz nach oben kam der Stein, den Herr Barata mit dem Schullogo gestaltet hat. Danach haben wir das Totem verhüllt. Es sollte ja niemand unser Werk sehen, bevor wir es einweihen.

Dann kamen die Gäste. Frau Schunk hat allen noch mal erzählt, wie und warum wir das Totem gebaut haben. Und dann war er da, der große Moment. Beritan stieg auf die Leiter und zog das Tuch weg. Jetzt konnte jeder unser Kunstwerk sehen. Es gab einen Riesenapplaus und jeder von uns hat noch etwas zu seinem eigenen Stein gesagt. Das war ziemlich aufregend.

Wir sind total stolz auf unser Totem. So etwas gab es an unserer Schule noch nie und wir haben das geschafft. Als alle Gäste wieder gegangen waren, haben wir das Totem wieder abgebaut. Es bekommt in den Ferien ein Betonbett und danach können wir es richtig fest aufstellen.

Nach den Ferien sind wir gleich raus auf den Hof und haben nachgeschaut, ob unser Totem steht. Und tatsächlich, mitten auf dem Hügel stand es auf einem neuen Betonsockel, genau wie geplant. Vielen Dank an Herrn Eccarius von der Firma "Idee-Wohnen". Er hat das Totem mit Herrn Plößer, Herrn Barata und Frau Schunk in den Ferien in ein Betonbett gestellt. Es sieht klasse aus. Auf dem Foto unten kann man es noch einmal ganz genau sehen. So soll es jetzt stehen bleiben, damit jeder sehen kann, was wir gemacht haben. Herr Plößer will noch ein kleines Schild machen, auf dem unsere Namen stehen. Denn schließlich sind wir jetzt Künstler.


 
 
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