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Christoph - Graupner - Schule

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Unsere pädagogische Arbeit

„Lebensrecht und Bildungsrecht von Menschen mit Behinderung sind durch die allgemeine Erklärung der Menschenrechte (Vereinte Nationen 1948), das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland (1949), die Salamancaerklärung (UNESCO 1994), die Charta der Grundrechte der Europäischen Union (2000) sowie die Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen garantiert.
Gentechnologie in Zusammenhang mit Embryonenforschung birgt die Gefahr einer normierenden Selektion ungeborenen Lebens und gefährdet die Akzeptanz von Menschen mit Behinderungen und Erkrankungen.“ (Leitlinien des Verbandes Sonderpädagogik Zeitschrift für Heilpädagogik 2/2012 Seite 80).

Auf diesen Grundlagen nimmt das Kollegium der Christoph-Graupner-Schule alle Kinder und Jugendlichen ohne Ausnahme an. Dies ist die Basis unserer Arbeit und der pädagogisch angeleiteten Entwicklung unserer Schülerinnen und Schüler - unabhängig von ihrem Förderort.

Laut Hessischem Schulgesetz §1 hat jeder junge Mensch das Recht auf Bildung, welches durch das Schulwesen gewährleistet wird.

Inklusion als Teilhabe am Leben in der Gesellschaft muß uneingeschränkt für alle gelten.

Für eine erfolgreiche pädagogisch angeleitete Entwicklung bedarf es einer qualitativ hochwertigen, individuellen und fachspezifischen Förderung. Diese kann an jedem Förderort stattfinden, wenn die notwendigen Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden.
Nach der Ratifizierung der UN Behindertenkonvention in Deutschland im Jahr 2008 befindet sich das hessische Schulsystem am Anfang eines neuen Weges.

Die Christoph-Graupner-Schule als Schule mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung und als Beratungs- und Förderzentrum mit Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung steht in diesem Prozeß der Weiterentwicklung.

Von der reinen Förderschule hat sich das Aufgabengebiet in den vergangenen Jahren erweitert

Wir sehen unsere Aufgabe darin, die Idee der Inklusion voranzutreiben und Unsicherheiten, Befürchtungen und Berührungsängste abzubauen.
Das hessische Schulgesetz eröffnet den Eltern seit 2012 die Möglichkeit als Förderort für ihr Kind auch die allgemeine Schule im Rahmen einer inklusiven Beschulung zu wählen.
Die Christoph-Graupner-Schule ist ein Angebot der Beschulung von Schülerinnen und Schülern mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung.

Wir sehen jede Schülerin und jeden Schüler als einmalige Persönlichkeit.

Unsere gemeinsame Aufgabe ist ihre individuelle Förderung mit dem Ziel, sie zu befähigen, selbstbewußt und weitestgehend eigenverantwortlich am Leben in Familie, Gesellschaft und Beruf teilhaben zu können.

Die Voraussetzung dazu bieten Förderangebote, die die einzelnen Schülerinnen und Schüler in die Lage versetzen, ein hohes Maß an Material-, Sozial- und Handlungskompetenz in allen Lebensbereichen zu erwerben.

Wir wollen die Schülerinnen und Schüler, ausgehend von ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten, ihren Interessen und Verhaltensweisen, durch spezielle Maßnahmen und Hilfsangebote fördern, so daß ihnen Lernfortschritte in allen Entwicklungsbereichen ermöglicht werden.

Die Schülerinnen und Schüler sollen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung durch gezielte Fördermaßnahmen unterstützt werden, um ihr Leben in größtmöglicher Selbstständigkeit und Selbstbestimmung in sozialen Bezügen zu verwirklichen, Selbstvertretung und Mitverantwortung zu erlernen und Kompetenzen und Kulturtechniken zu erwerben.

Der Unterricht wird im Rahmen eines fächerübergreifenden Gesamtunterrichts erteilt.
Die Zusammensetzung der Klassen erfolgt, in der Regel, nach Lebensalter. Die Bildung von Schwerstbehindertengruppen lehnen wir, nicht zuletzt aufgrund unseres postulierten Menschenbildes, ab. Verschiedene Unterrichtsformen greifen ineinander.
Klassenübergreifende Lerngruppen in Form von Kursen, AGs und Projekten ergänzen den Unterricht im Klassenverband.

Die Zusammenarbeit mit dem Elternhaus ist für uns ein wesentlicher Bestandteil der Förderung und Grundlage für einen gelingenden Erziehungsprozeß. Die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler wird effektiver, wenn ein regelmässiger Informationsaustausch zwischen Elternhaus und Schule stattfindet. Eine wertvolle Unterstützung für die Schule ist das Einbringen von ausserschulischen (elterlichen) Ressourcen.
Eltern sollen Schule mittragen können. Sie müssen deshalb in angemessener Form beteiligt werden. Eltern haben ein Recht auf Information, Mitbestimmung, Anhörung und Wertschätzung ihrer Erziehungskompetenz. Das Recht, die Pflicht und die Verantwortung für die Erziehung liegen bei den Eltern. Sie werden dabei von uns unterstützt, beraten und ergänzt. Schule hat den Auftrag und die Verpflichtung, individuell und gesellschaftlich bedeutsame Lernprozesse zu initiieren, zu strukturieren und inhaltlich zu begründen.
Durch diesen wechselseitigen Austausch ist die Kooperation zwischen Schule und Elternhaus Grundlage für einen gelingenden Entwicklungsprozeß.


 
 
 
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